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Kletter- & Outdoor-Ausrüstung für Frauen, Damen und Prinzessinnen

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Test: Berghaus Women´s Ilam Daunenjacke

Berghaus Ilam Jacket

Berghaus Ilam Jacket

Seit einigen Monaten begleitet mich die Berghaus Women´s Ilam Down Jacket durch das kalte Wetter. Entworfen wurde sie vom Berghaus-internen Entwicklungsteam MntHaus und ist als Teil der Extreme-Serie vor allem für alpine Touren gedacht.

Das Prinzip der Jacke: Gewicht minimieren- Wärme maximieren. In den vergangenen Monaten konnte ich feststellen, dass beide Anforderungen vollständig erfüllt werden: die Daunenjacke ist zu meiner allerersten Wahl geworden, wenn es um eine warme Schicht geht. Weitere Details erfährst Du in meinem Erfahrungsbericht.

Prinzip „Gewicht minimieren“ – ein Federgewicht mit Daunenfüllung

Berghaus im Test

Berghaus im Test

Die Jacke besticht (beispielsweise im Rucksack)  durch ihre Leichtigkeit. Mit gerade mal 257g in der mittleren Größe ist sie ein wahres Fliegengewicht – auch und vor allem im Vergleich mit anderen Jacken der gleichen Isolationsdicke. Möglich macht das neben der hochwertigen Daunenfüllung auch das Pertex Quantum GL – ein Obermaterial das bei 25 g/qm Gewicht eine unerreichte Robustheit besitzt und überdies windabweisend ist. Die DWR-Imprägnierung macht die Außenseite der Jacke zudem dauerhaft wasserabweisend – ich hatte weder bei leichtem Regen noch bei feuchtem Schnee Probleme, dass etwas durchsiffen würde.

Durch den mitgelieferten Packsack lässt sich die Ilam-Jacket einfach zusammenpacken und ist ruckzuck im Rucksack verstaut. Der Packsack verhindert zudem, dass man die Jacke beschädigt, wenn man sie (vor allem mal schnell) aus dem Rucksack herauszieht. Das Packmaß ist – wen überrascht es – überaus überschaubar und damit ebenfalls ein Pluspunkt für die Jacke!

Prinzip „Wärme maximieren“

Die Daunenjacke ist gefüllt mit der so genannten Hydrodown™ mit einer 850 Fill Bauschkraft und 90/10 Verhältnis von Daune und Federn. Hydrodown wird einer speziellen Behandlung unterzogen, die sie wasserabweisend macht. Selbst unter Bedingungen in denen herkömmliche Daune aufgeben muss, bleibt sie trocken, erhält ihre Bauschkraft und hält damit kräftig warm. Das macht die Jacke auch zur perfekten Isolationsschicht unter Hardshell-Jacken, wo andere Daunenfüllungen wegen etwaigen Kondensationswasser zügig an Isolationsleistung verlieren.
Wer mehr über die Hydrodown erfahren möchte, kann weitere Infos direkt bei Berghaus nachlesen.

Die Berghaus Illam Jacket am Berg

Die Berghaus Illam Jacket am Berg

Die durchgesteppte Kammerkonstruktion verhindert das Verrutschen der Daune. Die Anordnung der Absteppungen ist nach einem 2-Zonen Body-Map Prinzip vorgenommen. Es orientiert sich an der natürlichen Wärmeproduktion und -verteilung des Körpers. So sollen die größeren Kammern an der Vorder- und Rückseite die Wärme besser speichern, während die Kammern an der Unterseite des Armes kleiner und weniger isolierend sind. So ganz nebenbei wird die ohnehin gute Bewegungsfreiheit der ohnehin schon dünnen Jacke dadurch noch verbessert.

Die elastischen Ärmelbündchen sollen verhindern, dass der Wind in die Ärmel kriecht. Tatsächlich schmiegen sie sich gut an und verhindern vor allem in Kombination mit Handschuhen, dass auch nur die geringste Kälte in die Jacke huschen kann. Zwar gehört es bei Daunenjacken zum Standard, aber dennoch sei genannt: auch die Kapuze ist gefüttert.

Meine Testeindrück und mein Fazit zur Ilam Down JAcket

Eines vorneweg: freiwillig würde ich diese Berghaus Daunenjacke nicht wieder hergeben! Man merkt, dass sie zu den hochwertigsten Daunenjacken zählt, die es aktuell so gibt und der Gesamteindruck erhält die volle Punktzahl! Die Jacke war mit mir bereits viel unterwegs: auf Schneeschuhtouren in den Voralpen, Eisklettern in der Schweiz, auf Touren bei denen es Abends noch kalt wird und so weiter. Ich hatte also eine Menge Gelegenheit Eindrücke zu sammeln:

Passform: besser als der Helm ;-)

Passform: besser als der Helm ;-)

Der Schnitt ist schlicht aber Dank Tallierung und Steppung mindestens sportlich elegant, so dass man die Jacke auch im Alltag tragen kann. Schon mit der Farbe „blue aster“ (die Jacke ist auch in cayenne-raspberry rose erhältlich) wird man zum echten Hingucker und bisher ist das Feedback dazu äußerst positiv ausgefallen. Sicher ist, dass man im Schnee und Berg damit schon mal schwer verloren geht. Unter uns: ein bisschen sollte man aufpassen, dass man nicht zu viele Sachen in die Taschen packt. Denn in der Kombination mit der aufgeplusterten Daune könnte sonst leicht der Eindruck entstehen, man wäre schwanger…

Die Jacke ist unglaublich leicht. So leicht, dass man ernsthaft aufpassen muss, dass sie nicht wegfliegt, wenn man sie locker um die Schultern oder sonst wohin legt. Windabweisend heißt nicht winddicht. Dementsprechend kann es bei starkem Wind durchaus durch die Nähte der Absteppungen ein wenig ziehen. Bei Wind und Regen ist deswegen empfehlenswert eine Hardshell über die Jacke zu ziehen. Mit dieser Kombination ist man dann aber perfekt geschützt und die Wärme bleibt da wo sie hingehört: am Körper.

Farbvariante der Ilam

Farbvariante der Ilam

Die Jacke ist vor allem aber eines: warm ohne Ende. Sie ist so warm, dass man sie in beheizten Räumen, bei Temperaturen ab ca. 7 Grad oder beim Zustieg auf den Berg schlichtweg nicht tragen kann. Sonst passiert lediglich eines, man schwitzt gut durch. In den Ruhephasen bzw. bei weniger körperlicher Anstrengung macht sie dafür aber schnell kuschelig warm. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hatte ich neben einer Lage Funktionsunterwäsche lediglich eine Fleecejacke an und konnte damit stundenlang umhersitzen ohne zu frieren.

Damit es neben meinem (total ernst gemeinten) Lobgesangt auch eine kritische Anmerkung gibt eine einzige „Bemängelung“ von meiner Seite: man muss den Reißverschluss am Hals erst ein Stück aufmachen, bevor man die Kapuze aufsetzen kann. Das ist allerdings bedingt durch hohen Kragen, den ich wiederum auch nicht missen möchte. Ergo: wie es besser geht weiß ich nicht (andere Jackenhersteller meiner Erfahrung nach übrigens auch nicht)…aber meckern kann man ja mal 😉

Die Ilam Daunenjacke in der Männerversion

Die Ilam Daunenjacke in der Männerversion

Ergo: Definitiv meine absolute Lieblingsjacke und bei kalten Temperaturen der beste Begleiter, den man sich vorstellen kann, egal ob im Alltag oder im Berg. Die rund 400€ sind bei Leibe zwar kein Pappenstiel – nach diesen Erfahrungen sind es für mich aber gut investierte Euros!

Letzte Anmerkung: auch die Jungs können eine Ilam haben – Berghaus hat auch ein Männermodell der Daunenjacke im Sortiment, welche aktuell auch bei den Bergfreunden verfügbar ist. Einzelstücke der Damenvariante waren erst zum Schnäppchenpreis im Bergfreunde Outlet zu haben – momentan ist die Jacke allerdings ausverkauft und soll spätestens zum nächsten Winter wieder zu haben sein.

Test: Leki Cressida Ultralight mit Schneetellern

Leki Touren- und Schneeteller

Leki Touren- und Schneeteller

Der Leki Cressida Ultralight war Begleiter bei den diesjährigen Schneeschuhtouren. Dazu benötigt man von Leki die Touren- und Trekking- bzw. Schneeteller. Sie bestehen aus hochfestem Kunststoff und passen für alle Leki Trekking und Nordic Walking Stöcke (Ø 95 mm). Da es sich hier um drehbar gelagerte Teller handelt, können sie sich durch die Drehbewegungen beim Gehen nicht vom Stock lösen. Speziell für den Tiefschnee gibt es separate Tourenteller, die es mit und ohne Spitze zu kaufen gibt.

Umbau auf die Touren- und Schneeteller:

Die Tellersysteme sind bei den Lekis sehr einfach abzubauen. Anfangs lassen sich auch die beiden Ringe und der Teller gut auf den Stock aufbringen. Lediglich das letzte Teil, der angeschnittene sechseckige Ring, der den Teller abschließend fixiert, geht extrem stramm. Nur mithilfe eines Geldstückes und unter großer Mühe ist es uns gelungen, den Ring so weit aufzumachen, dass er sich über die ringförmige Erhöhung des Stocks drüberheben ließ.

Der Trekking- als Schneestock:

Der Cressida Ultralight bringt auch im Schnee dieselben Vor- und Nachteile mit wie beim herkömmlichen Trekken (siehe auch Artikel: Test: Leki Cressida Ultralight und Cressida Antishock für Damen). Allerdings schwingt und vibriert der Stock zugegebenermaßen im Schnee weitaus weniger bis gar nicht.

Relativ einfach im Umbau und für Touren im Schnee voll und ganz geeignet!

Marmot Women´s Intervale Component Jacket

Der Winter zeigt sich bereits von seiner besten Seite, da wird’s auch für alle Outdoor-Freunde Zeit die besten Geschütze auszufahren. Für alle, die noch nicht die passende Winterjacke gefunden haben, stelle ich heute die Women´s Intervale Component Jacket von Marmot vor:

Marmot Intervale Component Jacket

Marmot Intervale Component Jacket

Die Marmot Intervale Component Jacke ist die optimale Outdoor-Jacke für alle sportlichen oder auch nichtsportlichen Winteraktivitäten. Die Marmot ist eine 3-in-1-Jacke mit atmungsaktiven, wasserabweisenden und Dank der Innenjacke auch wärmehaltenden Eigenschaften.

Die Optik:

Eine sehr positive Eigenschaft dieses Modells ist die Größentabelle- denn die Jacke ist bereits ab Größe XS verfügbar. Für kleine und schlanke Frauen eine echte Seltenheit! Bei einer Auswahl von ca. 5 Jacken unterschiedlicher Outdoor-Marken war die Marmot die Einzige, die mir gepasst hat. Das Design kann wirklich sich sehen lassen. Die Marmot ist schön schlicht gehalten, mit wenigen aber gezielt gesetzten Teilungsnähten. So sorgt z.B. ein Raglanärmel für die große Beweglichkeit des sogenannten Angel Wing Movement-Schnitts.  Die Jacke bietet allgemein eine optimale Bewegungsfreiheit ohne übermäßig weit geschnitten zu sein. Auch in XS wirkt diese Jacke nicht wie ein Schneeanzug, sondern ist wirklich modisch geschnitten mit einer leicht eingestellten Taille und schmalem Verlauf in die Hüfte. So lässt sich die Marmot auch im Alltag super tragen. Wie bereits oben erwähnt, besteht die Jacke aus einer Aussenjacke und einer herausnehmbaren Innenjacke. Der Innenjacke ist es zwar zu verdanken, dass die Jacke auch bei kalten Temperaturen schön warm hält, von der Optik her lässt diese – sollte sie mal rausgenommen werden – jedoch zu wünschen übrig. Absteppungen an der Außenseite und die Farbauswahl, die an die Tascheneingriffe und die Logo-Stickerei am Saum angepasst ist, wirken etwas altbacken. Da sie neben dem Warmhalten sonst aber keine weitere Funktion innehat kommt man in der Regel nicht in die Situation diese Jacke solo zu tragen. Bei der Farbauswahl kommen besonders farbenfrohe Menschen auf Ihre Kosten: dark purple, green olive und red plum stehen hier zur Auswahl, für die nicht ganz so Mutigen gibt’s die Jacke auch noch in schwarz.  Zur Abbildung der Farben muss man jedoch sagen dass die Darstellung im Web wesentlich dunkler erscheint als die tatsächlichen Farben.

Das Material:

Auch hier würde ich diese Jacke nicht eintauschen wollten. Die Kombination aus Innen- und Außenjacke sorgt für eine perfekte Balance zwischen Atmungsaktivität und Wärmehaltevermögen.  Die Spiralfil-Fütterung aus 100% Polyester ist der perfekte Wärmespeicher, so wirds auch mit nem Kurzarmshirt drunter schön warm.  Das Außenmaterial der Innenjacke besteht aus dem superweichen Micro Poplin P-180 (100% Polyester) mit DWR, das Futter aus Spectrum WR (100% Polyester).  Das Futter nimmt auch bei kühler Lagerung der Jacke schnell die Körperwärme auf und gibt diese wieder zurück, so dass man keine Angst haben muss in eine „Kühltruhe“ einzusteigen.  Das Material der Außenjacke besteht aus Algor N-410 (100% Nylon mit Marmot MemBrain 10) und sorgt für wasserabweisende und atmungsaktive Eigenschaften. Mit beidem bin ich bisher äußerst zufrieden. Auch nach einmaligem Waschen ist die Jacke noch immer für den Normalgebrauch zuverlässig wasserresistent.  Die Versiegelung der Nähte unterstützt den Wasserschutz noch zusätzlich. Sollte die Wasserresistenz nachlassen, kann die Jacke ganz schnell wieder durch Imprägnierung aufgerüstet werden.

Funktionelle Eigenschaften:

Eine erste funktionelle Besonderheit ist wie oben beschrieben der Angel Wing Movement- Schnitt, der für eine besonders gute Bewegungsfreiheit sorgt, so dass die Jacke für diverse Outdoor-Sportarten sehr gut geeignet ist.  Das ebenfalls bereits beschriebene Material sorgt für die nötige Atmungsaktivität. Sollte es trotzdem mal  zu heiß werden sorgen unter der Achsel angebrachte Reißverschlüsse in der Oberjacke für die nötige Unterarmbelüftung.  Eine abnehmbare Sturmkapuze mit einer Verstärkung in der Front lässt den Regen gezielt nach vorne und zur Seite abperlen, ohne dass dieser im Gesicht landet.  Die Kapuze ist vollständig in ihrer Weite verstellbar. Es befinden sich Kordeln im Bereich des Hinterkopfes und am Kapuzenausschnitt.  Sie ist mit einem Reißverschluss und mit Klettverschluss am Kragen befestigt und kann nach dem Abtrennen im Kragen verstaut werden. Die mit kuschligem Vlies gefütterten Eingriffstaschen in der Oberjacke sind mit Reißverschlüssen und Klettverschlüssen versehen. Erster Minuspunkt der Jacke: Die Klettverschlüsse an den Taschen können vor allem bei kalten Temperaturen die empfindlichen Hände aufreiben. Besser angebracht wären hier wohl Druckknöpfe. Ebenso „aufreibend“  finde ich die Kragenkonstruktion. Super ist zwar dass der Kragen sehr hoch geschnitten ist, so dass man keinen Schal tragen muss und sehr löblich finde ich, dass ebendieser mit dem kuschligen Vlies gefüttert ist, dennoch reibt dieser bei vollständig geschlossenem Reißverschluss am Kinn, was nach einiger Zeit sehr schmerzhaft werden kann.  Durch das tief geschnittene Rückteil ist der Rücken optimal vor Zugluft geschützt. Zusätzlich kann man sowohl den Saum der Innenjacke als auch den der Außenjacke mit Durchzugkordeln zusammenziehen, so dass es selbst beim Arme heben warm bleibt.

FAZIT:

Pro:

+ schon ab Größe XS erhältlich

+ schmaler, alltagstauglicher Schnitt

+ super warmhaltend, trotzdem atmuungsaktiv

+ gute Bewegungsfreiheit

+ abnehmbare Kapuze

+ hoher Kragen mit Vlies wärmt den Hals und schützt vor Zugluft

+ Kordeln und tief geschnittenes Rückteil schätzen vor Zugluft von unten

Contra:

–          Farbe und Design der Innenjacke wirken altbacken

–          Klettverschluss an Tascheneingriffen reiben Hände auf

–          Kragenkante reibt am Kinn

Die perfekte alltagstaugliche Jacke für kleine, schlanke Frauen!

Test: Trekkingstöcke Leki Cressida Ultralight und Cressida AS für Frauen

Technische Daten:

Lady Cressida Ultralight und AS

Lady Cressida Ultralight und AS

Gewicht: ca. 250 g pro Stock

Gewichtsersparnis rund 20% gegenüber herkömmlichen Wanderstöcken, geringerer Stockdurchmesser

  • Länge: 61 – 125 cm mit stufenloser Verstellbarkeit; geeignet bis ca. 1,80 Körpergröße
  • Material: Aluminium Legierung für Kratzfestigkeit, Gewichtsersparnis, Stabilität

  • Griff und Schlaufe: Aergon Lady und Lock Security Strap Compact

Aergon Lady Griff: Naturkorkmischung ist schweißabsorbierend und schnelltrocknend, wärmeisolierend und vibrationsdämpfend, 10% Neigung des Griffs unterstützt die ergonomische Haltung der Hand

Handschlaufe: schnell verstellbar durch Hochziehen und Entriegelung; mit weichem Fleece ausgekleidet

Lock Security Strap – System: bei Zugbelastung nach oben, z.B. wenn man mit dem Stock hängen bleibt und stürzt, automatische Entriegelung -> die Hand kann sich aus der Schlaufe lösen; bei Zugbelastung nach unten -> Stützfunktion

  • Verschlusssysteme: Speed Lock und Super Lock
Leki Speed Lock und Super Lock

Leki Speed Lock und Super Lock

Leki Speed Lock: Schnellverschluss mit Bügelsystem am Stock außen: Bügel öffnen, Stock ohne Drehen auf gewünschte Länge ziehen, Bügel schließen, fertig. Die Haltekraft des Speed Locks kann durch Nachjustierung der Schraube mit einem 5 Cent Stück am Gewinde erhöht werden.

Vorteil: Haltekraft ist sichergestellt. Beim Drehgewinde kann es passieren, dass man den Stock zu wenig anzieht und dieser nicht hält -> Sturzgefahr

Leki Super Lock: Drehverschluss, kommt im unteren Stockteil wegen dem Antishocksystem zum Einsatz, sehr leicht durch aufzudrehen und garantierte Rückdrehsicherheit bis über 360 Grad

  • Soft Anti Shock/ SAS Lite Federsystem:

Antishock, nimmt die Aufprallenergie direkt auf und absorbiert diese. Damit werden Gelenken, Bändern und Muskeln entlastet und geschont.

Federweg nur ca. 10 mm und abgestimmt auf die Federstärke

  • Flex-Spitze: aus langlebigem Hartmetall

  • Zusatz: Teller: können werkzeuglos gewechselt oder abmontiert werden; Schutzkappe und Stocktransporthalterung

Das Frauenspezifische:

  • Design: feminines Design , aber nicht verspielt
  • Farbe: weiß-silber oder gold
  • Griff und Schlaufen: kürzer und liegen damit bei kleineren Händen besser in der Hand

FAZIT: auch für Jugendliche und Männer mit kleinen Händen geeignet mit den Anforderungen: Sicherheit, Gewichtsersparnis und Funktionalität

Test: Trekkingstöcke für Damen – Leki Cressida Ultralight und Cressida Antishock

Wasserüberquerung mit Knaufnutzung

Wir waren insgesamt 3 Wochen mit den Teststöcken Leki Cressida Ultralight und Cressida Antishock in den USA unterwegs und konnten die Produkte auf  unterschiedlichsten Untergründen testen: Granit, Sand, Geröll und Wasser. Arbeiten wir also vom Kopf bis Fuß voran:

Der Knauf:

Die Kuppe liegt sehr angenehm in der Hand und ist in Ihrer Größe auch für kleine Hände sehr gut angepasst. Die Form tut bei derNutzung weder weh, noch drückt er, wie es bei den eckigeren Formen der Fall ist. Den Knauf zu nutzen lohnt sich vor allem beim Bergabgehen und beim Durchqueren von Flussbetten. Man kann sein Gewicht wunderbar darauf abstützen. Die Oberfläche besteht aus perforiertem Gummi, der bei steilem Abstieg rutschfest in der Hand liegt. Der Knauf ist unser absoluter Liebling.

Das Schlaufenverstellsystem:

Jetzt im Nachhinein wissen wir, dass die Schlaufen NICHT superschwer zu verstellen sind und das Plastikteil am hinteren Knauf tatsächlich zu öffnen ist. Da wir keine Anleitung für die Stöcke hatten, mussten w ir also ausprobieren und hatten sehr große Schwierigkeiten die Schlaufen enger zu bekommen. Anstatt den oberen Teil der Schlaufe nach oben zu ziehen, um (wie Leki es beschreibt) das „Lock-Security-Strap“- System zu öffnen, haben wir die Männer rangelassen. Reine Muskelkraft wurde angewendet, um die Schlaufen zu verstellen. Bei anderen Stöcken soll wohl eine Banderole mit Beschreibung an den Stöcken angebracht sein.

Die Schlaufe:

Test im Yellowstone NP

Ähnliches Problem – auch hier wäre eine kurze Beschreibung, wie die Schlaufen zu gebrauchen sind, sehr hilfreich gewesen. Unser Problem war, dass wir lange Zeit weder darauf geachtet haben, ob die Schlaufen in der richtigen Hand liegen (auf den Schlaufen ist recht unauffällig die Bezeichnung R/L aufgedruckt), noch ob wir von der richtigen Richtung in die Schlaufen einsteigen. Im Nachhinein wissen wir nun, dass wir so ziemlich alles falsch gemacht haben, was man falsch machen kann. Und uns die Hände völlig unnötig aufgerieben haben. Fakt ist: man steigt von unten mit der Hand  in die Schlaufen ein und hält diese dann zusammen mit dem Griff fest. Leider hatten wir bisher nicht die Möglichkeit das bei einer Tour zu testen. Dennoch zeigt es sich schon beim Ausprobieren, dass sich die Stöcke so komfortabel halten lassen. Des Weiteren sind die Schlaufen innen mit einem Fleece „gefüttert“. Das wirkt einer starken Reibung entgegen und fühlt sich sehr weich auf der Haut an. Leider ist der Fleecebesatz nur aufgenäht und eine kleine Kante von dem Ripsband der Schlaufenoberseite liegt auch auf der Innenseite frei. Dies reibt leider auch in der richtigen Schlaufenposition an der Hand. Besser wäre hier eine nahtfreie evtl. gepolsterte Schlaufenlösung.

Cressida Ultralight und Cressida AS für Damen

Der Korkgriff:

Leki beschreibt den Griff als extra-klein für schmale Damenhände. In unserem Fall hat sich die falsche Schlaufennutzung auch auf die Lage der Hände im Griff ausgewirkt. Da für uns die Schlaufen auch auf engster Position noch recht weit waren, hat bereits der Teil des Griffs unterhalb der Zeigefingererhöhung ausgereicht. Mit der richtigen Schlaufenlage jedoch liegt der ergonomisch geformte und um ca. 10 Grad geneigte Griff wunderbar in der Hand. Die Korkgriffe sind für lange Wanderungen einfach genial. Das Material ist einerseits schön weich und wird so auch nach langem Halten der Stöcke nicht ungemütlich. Zum anderen trocknet der Griff unglaublich schnell.  Wenn man dann doch mal so einige Stunden bei praller Hitze unterwegs war und die Hände den Griff bis zum letzten Tropfen mit Wasser vollgesogen haben, braucht man gerade mal eine Minute die Hände von den Griffen nehmen (alternativ kann man auf den Knauf ausweichen) und der Kork ist wieder trocken. Einfach top!

Die Transporthalterung:

ein eher unscheinbarer Teil ist die abnehmbare Transporthalterung für die Stöcke. Dieses kleine Plastikteil dient zur Unterstützung der üblichen Ausbuchtungen in den Tellern. Die Halterung besteht aus zwei Klemmspangen. Sie ist von beiden Seiten abnehmbar und lässt sich in der Position verschieben, sollte aber an einem Stock fest mitgetragen werden. Die Halterung ist dabei so konzipiert, dass man die zweite Klemmspange, sollte sie nicht gebraucht werden, nach unten wegklappen kann, so dass sie sich direkt unter die erste Spange an den Stock einklemmt. Diese Halterung ist superpraktisch und stört bei Nichtnutzung rein gar nicht.

Das Längenverstellsystem:

Der Cressida-Stock ist ein 3-Segmente Teleskopstock. Bei beiden Stöcken findet sich das selbsterklärende „Speed-Lock“- Verstellsystem mit einem Klemmbügel, der sich sehr einfach öffnen und schließen lässt. In der „Normalversion“ sind die beiden unteren Segmente mit dem „Speed-Lock“ einstellbar. Beim Cressida-Antishock ist das untere Segment mit dem „Security Lock“ durch Drehen und Herausziehen zu verstellen. Beide Versionen sind sehr einfach zu bedienen und sehr stabil. Beide Verschlusssysteme haben zuverlässig auch bei starker Belastung durchgehalten.

Stocktest im steilen Gelände

Der Antishock (nur beim Cressida AS):

Hier haben wir für eine Tour (Untergründe aus Sand und Stein, steil bergauf und bergab) den direkten Vergleich mit den Cressida angestellt und je einen Stock untereinander getauscht. Von unserem Gefühl waren wir uns einig, dass wir keinen allzu großen Unterschied zwischen Antishock und Nicht-Antishock merken.  Die „Kniepatienten“ bevorzugten eher den festen Stock, während der Rest der Familie eher den Antishock präferierte. Bei Gebrauch der Stöcke auf  Sandgrund haben wir das Antishock alle als große Unterstützung empfunden.

Der Teller:

Der Teller oberhalb der Spitze besteht aus einer runden Manschette aus hartem Gummi mit einem Zackenrand und einer Ausbuchtung  zum Einklemmen der Stöcke für den Transport. Der Teller ist geschlossen, d.h. ohne Löcher und somit gut für Untergründe wie Sand geeignet. Dadurch sinkt man nur minimal in den Untergrund ein und verschwendet keine unnötige Kraft um den Stock „hinter sich herzuziehen“.

Die Spitze:

Die Cressidas in Aktion im Vermillion Cliff

Die Spitze besteht aus einer Hartmetall-Flexspitze. Diese hat sich in den 3 Wochen Gebrauch zumindest mit dem Auge sichtbar nicht abgenutzt. Um ehrlich zu sein, sind nicht einmal Kratzer an dem Material sichtbar. Auf Stein ist die Spitze eher unangenehm laut und klackernd. Da wäre zumindest für Teerwege eine aufsetzbareGummispitze sehr praktisch. Diese würde wohl auch beim Überqueren von Flüssen oder nassem, glatten Untergrund die Rutschgefahr verhindern.

Der Plastikschutz für die Spitze:

Als Zubehör für die Spitze gibt’s einen durchsichtigen Plastikaufsatz. Dieser dient jedoch rein zum Transport der Stöcke. Leider ist die Kuppe oft sehr schwer von der Spitze zu entfernen, da sie einfach zu fest draufsteckt. Da wäre ein flexibles Material oder eine Kuppe mit Schlitzen (ähnlich wie bei Dübeln) etwas einfacher.

Fazit:

Superleichtes Material mit Vor- und Nachteilen:

Die Cressidas im Vergleich

Die Stöcke sind ohne Zweifel wunderbar leicht, was das Mitführen in der Hand und am Rucksack zu einer sehr angenehmen Angelegenheit macht. Leichte Stöcke zu haben ist aber nicht gleich einkompromissloser Vorteil. Ein Nachteil den das leichte Material mit sich bringt, ist das enorme Schwingen und Vibrieren des Stocks auf hartem Untergrund. Sowohl die Cressida Standard, als auch die Antishock-Version schwingen beim Laufen auf Stein nach. Auch kann das dadurch entstehende Surren nach einiger Zeit und in ruhiger Umgebung nervig werden. Zudem klackert die Spitze auf Stein und Asphalt, so dass man unmittelbar gehört wird. Vorteil: Schlangen werden sofort vertrieben.

Das Packmaß:

Während andere Stöcke zum Transport im Koffer auseinander geschraubt werden müssen, ist der Cressida-Stock so konstruiert, dass die Stöcke alleine durch Bedienen der Verstellsysteme ohne Probleme in mittelgroße bis große Koffer passen. So entgeht man der Gefahr, dass das Antishock- bzw. Verstellsystem kaputt geht, wie wir es bei anderen Modellen erfahren haben.

Auf weichem Untergrund, für Ultralight-Fans und für die Reise ein wunderbarer Begleiter! Für Frauen auf jeden Fall lohnend und sinnvoll!

Kletterhelm für Frauen mit kleinem Kopf – Black Diamond Kid´s Tracer

Nicht nur für „Kindsköpfe“: Der Black Diamond Kid´s Tracer für Frauen mit kleinem Kopf.

Black Diamond Kid´s Tracer

Black Diamond Kid´s Tracer

Die Suche nach einem Kletterhelm mit 54 cm Kopfumfang hat sich als äußerst langwierig und frustrierend herausgestellt. Bis ich mich getraut habe, die Kinderabteilung unter den Kletterhelmen aufzusuchen.

Der Kid´s Tracer  von Black Diamond hat dabei Folgendes zu bieten:

  • federleichter Helm mit lediglich 235 Gramm
  • als Einheitsgröße S von 49 – 57 cm Kopfumfang
  • Stirnlampenhalterung
  • Einsatzbereich: Klettern und alpine Einsätze zugelassen
  • Zertifizierungen: UIAA, CE EN

Konkurrent: Mammut Tripod Kid’s

Als Alternative hatte ich seinerzeit noch einen zweiten Kinderkletterhelm in der engeren Auswahl: den Mammut Tripod Kid´s. Jedoch hatte der BD Kid’s Tracer in meinen Augen noch die folgenden Vorteile:

  • sehr gute Passform durch Verschluss-System mit Schnelleinstellung im Handumdrehen: Drehrad am Hinterkopf einhändig und präzise bedienbar
  • verstellbares Kopfband, Kinnband und Nackenriemen
  • zahlreiche abnehmbare Schaumstoffpolster
  • zahlreiche Belüftungsöffnungen mit stabilem Netzgewebe als Schutz vor Steinen und Eissplittern
  • hohe Festigkeit und Stabilität des Helms durch eingespritzten EPS Schaum in die Polycarbonat-Helmschale
  • sieht weniger klobig aus und hat ein neutraleren Aufdruck im Gegensatz zum Gecko, den Mammut auf seinen Helm platziert.

Ich nutze den Kid’s Tracer seit fast zwei Jahren und bin vollkommen zufrieden damit. Aus diesem Grund freut es mich, dass Bergfreunde.de mich mit meinem Kinderhelm für das „Gear der Woche“ ausgewählt hat. Meine Begründung ist im Basislager-Blog der Bergfreunde zu lesen.

Varianten und Alternativen

Wer es farblich lieber in blau, orange oder weiß mag: der Black Diamond Tracer (also die Erwachsenenversion) ist mittlerweile in drei Größen erhältlich. Die Erwachsenengröße S ist dabei ebenfalls für 49-57cm Kopfumfang ausgelegt.

Außerdem wir das Angebot an Kinderkletterhelmen immer vielfältiger und kann mehr auch optisch annehmbare Helme bieten. Viele sind dabei ihren „Eltern“ (Erwachsenenhelme) so ähnlich, dass man im Alltag wohl keinen Unterschied erkennen kann.

Wer jedoch auf der Suche nach einem echtem Damenhelm ist, hat Petzl etwas für farbliche Schlichtheit und Langhaarträgerinnen: der spezielle Frauenkletterhelm Petzl – Elia. Dieser hat eine eigene Aussparung für den Pferdeschwanz -witzig, von mir aber noch ungetestet.

Kletterrucksäcke für Trekkingtouren?!

Kletterrucksäcke zeichnen sich durch folgende Besonderheiten aus:

  • extrem körpernaher Schwerpunkt (damit der Rucksack alle Bewegungen mitmacht und nicht vorgibt)
  • hoher Sitz auf der Hüfte (um gut auf das Material am Klettergurt  zugreifen zu können)
  • schmaler Schnitt des Rucksacks (für größtmögliche Bewegungsfreiheit)

Der Vaude Crystal Rock 30+6 Frauenkletterrucksack eignet sich aufgrund dieser Eigenschaften ideal für Berg- und Trekkingtouren.  Mit den an Brust- und Beckengurt angebrachten Riemen lässt sich der Schwerpunkt bzw. das Rucksackgewicht noch näher an den Körper heranholen. Somit macht der Rucksack jede Bewegung mit, ohne dabei die Richtung zu bestimmen und auszuschlagen. Dies ist besonders wichtig in schwierigerem Gelände mit unebenem, nicht festem Untergrund oder auf schmalen Wegen mit wenig Platz. Durch den hohen Sitz auf der Hüfte wird der Kletterrucksack zum optimalen Begleiter auf Klettersteigen, Hochtouren oder Ein- und Mehrtagestouren. Beim Gehen mit Stöcken kann man problemlos Durchschwingen, ohne an den Rucksack anzustoßen. Benötigt man die Stöcke nicht, können sie problemlos in den Materialschlaufen untergebracht werden. Der Kletterrucksack sitzt so hoch, dass man auch ohne ihn absetzen zu müssen, an sein Deckelfach kommt.

Der einzige Nachteil: beim „Kopf in den Nacken legen“ liegt der Kopf je nach Packhöhe und Helmeinsatz auf dem Rucksack leicht auf.

Test: Vaude Crystal Rock Frauen-Kletterrucksack (Modell 2008)

Der Crystal Rock 30+6 ist der perfekte Frauenrucksack für alle Aktivitäten rund um Fels und Berg. Er ist optimal abgestimmt auf die weibliche Anatomie (siehe auch Artikel „Frauenrucksack – wirklich sinnvoll oder nur für´s Design?“) und überzeugt durch seine durchdachte Konstruktion.

Vaude Crystal Rock-Tragesystem F.L.A.S.H. NT

Genial ist das von VAUDE entwickelte F.L.A.S.H. NT Trägerverstellsystem, mit dem mittels einer Schlaufe die Rückenlänge in drei Stufen optimal angepasst werden kann. Zudem sind die gepolsterten Träger stärker nach außen geschwungen, so dass sie neben, nicht auf der Brust aufliegen. An den Trägern ist noch eine zusätzliche, verstellbare Schnalle angebracht. Damit lässt sich die Position der Schulterträger fixieren und das Gewicht sowie der Schwerpunkt nahe an den Rücken heranbringen. Der Beckengurt ist breit geschnitten und höher positioniert als bei herkömmlichen Rucksäcken. Er verläuft vorne leicht nach oben. Dadurch schmiegt er sich besser an die weibliche Hüftform sowie die Taille an. Dadurch wird das Rucksackgewicht einheitlicher auf die Hüfte verteilt.

Der Crystal Rock 30 + 6 (Modell 2008) vs. Nachfolgermodell

Vaude Crystal Rock 30+6 (Modell 2008)

Vaude Crystal Rock 30+6 (Modell 2008)

Vaude Crystal Rock 30+6 (aktuelles Modell)

Die Optik des Crystal Rock 30+6 (Modell 2008) ist eher schlicht-technisch gehalten, so dass er sich nicht gleich als Frauenrucksack verrät. Das aktuelle Modell hingegen erhält mit dem Topo-Frontprint eine weiblichere Note. Bei gleichem Packmaß ist das Nachfolgermodell allerdings nun um 150 Gramm schwerer. Das Klettverschlusssystem am Kompressionsriemen zur weiteren Fixierung von Gerätschaften wurde durch einen kleinen Metallhaken ersetzt, der nun nur noch der Kompression dient. Zudem fehlen die praktischen Schlaufen für die Trekkingstöcke am unteren Ende des Rucksacks. Die mit Netzeinsätzen versehenen Beckengurte müsste man erst noch testen, ob diese der besseren Luftzirkulation dienen oder eher auskühlen. Der Nachfolger punktet lediglich mit der Möglichkeit, dass er mit  Edelrid-Gurten verknüpft werden kann, soweit dies denn notweindig wäre. Mir scheint der Crystal Rock aus dem Jahr 2008 umfassender  einsetzbar zu sein, egal ob beim Trekking oder Klettern.

Sichert Euch den Vorgänger, solange es ihn noch gibt, z.B. bei Berfreunde.de

Ausrüstungstest im Weinberg

Weinberg und Outdoorkleidung

Ausrüstung testet man am besten in Aktion und draußen. Aufgrund der ganzjährigen Bewirtschaftung und wechselnden Wetterbedingungen bietet sich die Arbeit im Weinberg an. Denn die besondere Anforderungen an die Bekleidung decken sich mit den Anforderungen an Fels und Berg:

Die Schuhe sind insbesondere bei regennassem, taureichem Wetter gefordert:

Boreal Flyers Zustiegsschuh

Boreal Flyers Zustiegsschuh

  • Wasserundurchlässigkeit: bei Regen oder wenn sich in derZeilenmitte das betaute Gras tummelt.
  • selbstreinigendes Profil: um nicht völlig im regennassen, schmierigen Boden zu versinken und diesen kiloweise mit sich herumzutragen.
  • Knöchelschutz: zur Stabilisation des Fußgelenks gegen Umknicken auf dem teilweise unebenen, klumpigen, durchmulchten Boden.

Im Test: Bergstiefel „Lowa Wallis“ (Winter, Frühjahr), Zustiegsschuhe Boreal Flyers (Sommer, Herbst).

Die Hose sollte vor allem diese Eigenschaften aufweisen:

  • Fütterung und Windschutz im Winter/Frühjahr: da man einige Stunden in der Kälte verbringt und sonst auskühlt.
  • Beweglichkeit: bei Arbeiten, wie beispielsweise dem Ausbrechen oder der Weinlese, wechseln sich Hinknien und Aufstehen ab. Wichtig: Reissverschlüsse und Nähte, wie bei den abnehmbaren Hosenbeinen, reiben und stören dabei nur.
  • Schmutzunempfindlichkeit/Robustheit: beim Knien oder wenn man das Öl der Schere oder den Saft der Trauben auf die Hose bekommen sollte.

Im Test: Schöffel Windshield, z.T. in Kombination mit Funktionsunterwäsche (Winter, Frühjar), Wander- und   Kletterhosen

Die Oberbekleidung wird am meisten gefordert:

  • Zwiebelprinzip: Im Weinberg können die Wetterbedingungen sehr schnell wechseln von Schauern zu strahlendem Sonnenschein und plötzlich auftretendem Wind, so dass das Zwiebelprinzip unabdingbar ist. Wichtig: Abgestimmte Zusammenstellung der einzelnen Kleidungsschichten.
  • Regen- und Windfestigkeit: Plötzliche Regenschauer sowie die teilweise regennassen Blätter lassen einen ganz schön nass werden. Deshalb ist für die oberste Schicht die Regenfestigkeit von großer Bedeutung. Zudem sollte sie windfest sein, damit dieser den Körper nicht auskühlen kann. Dazu bieten sich Soft-Shell-Jacken optimal an, da sie diese beiden Eigenschaften perfekt verbinden. Optimal: hoher Kragen, verstellbarer Ärmelsaum, Kordelzug im Saum, verlängerte Rückenpartie
  • Atmungsaktivität: durch die Bewegung des Oberkörpers kommt man durchaus sehr ins Schwitzen. Da ist ein entsprechender Feuchtigskeitsabtransport enorm wichtig, um nicht krank zu werden.

    Haglöfs Frost II Q Jacket

    Haglöfs Frost II Q Jacket

  • Wärmen: Vor allem im Frühjahr und Herbst sollte eine wärmende, atmungsaktive Schicht tragen. Als Mid-Layer sind deshalb entsprechende Fleecejacken prädestiniert. Für ganz kalte Tage empfiehlt es sich zusätzlich Funktionswäsche zu tragen.
  • Beweglichkeit: beim Einstecken und Kürzen der Ranken muss man hoch über den Kopf greifen. Deshalb sind Zwickeleinsätze unter den Armen, die ein Hochrutschen der Jacke sowie die Blockierung der Arme vermindern sollen, unabdingbar.

Im Test: Lost Arrow Lady Soft Grid Hoody oder Icepeak, Haglöfs Frost II Q Jacket, T-Shirts von Black Diamond oder Edelrid

Kopf, Hals und Hände können folgendermaßen geschützt werden:

Arc´teryx Bird Head Toque
Arc´teryx Bird Head Toque

  • Kopfbedeckung: Hier tun es Stirnband oder Mütze. Sie sollten winddicht sein und möglichst gut wärmen, aber dennoch nicht die Hitze stauen. Ein Tuch im Sommer verhindert, dass einemständigdie Haare ins Gesicht fliegen.
  • Handschuhe: empfehlen sich bei Kälte und als Schutz vor Verletzungen (insbesondere beim Herausschne iden und -ziehen der Ruten im Winter). Wichtig: gute Isolation gegen Wasser und Wind, hohe Robustheit, Fingergefühl- und beweglichkeit
  • Schal/Tuch: darf die Körperwärme nicht stauen, sollte aber gegen Auskühlung schützen können. Hier bieten sich Fasern wie die von Thinsulate an.

Im Test: Arc´teryx Bird Head Toqe, Thinsulate, Baumwoll- oder Seidentuch

Frauenrucksack – wirklich sinnvoll oder nur für´s Design?

Diese Frage beantwortet sich sehr schnell, sobald man einen Frauenrucksack auf dem Rücken hat. Der Unterschied ist sofort spürbar. Probiert es aus!

Warum ein Frauenrucksack?

Frauen sind in ihrer Anatomie bekanntlich etwas anders ausgestattet als Männer. Dazu gehören (meist):

  • schmalere Schultern
  • Brustbereich
  • kürzerer Rücken
  • ausladendere Beckenknochen
  • schmale Taille
  • insgesamt kleinere Körpergröße

Damit ergeben sich für Frauen ganz andere Ansprüche an einen Rucksack. Diesen tragen die Hersteller beispielsweise  Rechnung durch eine kürzere Rückenplatte und eine ergonomische Anordnung von Brust- und Beckengurt. Dadurch erhöht sich der Tragekomfort um ein Vielfaches. Was das im Einzelnen bedeuten kann und wie das dann aussieht, beschreibt Euch der Test des Vaude Crystal Rock Frauenkletterrucksacks (Modell 2008).