Bekleidung und Outdoor für Frauen und Damen

Kletter- & Outdoor-Ausrüstung für Frauen, Damen und Prinzessinnen

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Kletterrucksäcke für Trekkingtouren?!

Kletterrucksäcke zeichnen sich durch folgende Besonderheiten aus:

  • extrem körpernaher Schwerpunkt (damit der Rucksack alle Bewegungen mitmacht und nicht vorgibt)
  • hoher Sitz auf der Hüfte (um gut auf das Material am Klettergurt  zugreifen zu können)
  • schmaler Schnitt des Rucksacks (für größtmögliche Bewegungsfreiheit)

Der Vaude Crystal Rock 30+6 Frauenkletterrucksack eignet sich aufgrund dieser Eigenschaften ideal für Berg- und Trekkingtouren.  Mit den an Brust- und Beckengurt angebrachten Riemen lässt sich der Schwerpunkt bzw. das Rucksackgewicht noch näher an den Körper heranholen. Somit macht der Rucksack jede Bewegung mit, ohne dabei die Richtung zu bestimmen und auszuschlagen. Dies ist besonders wichtig in schwierigerem Gelände mit unebenem, nicht festem Untergrund oder auf schmalen Wegen mit wenig Platz. Durch den hohen Sitz auf der Hüfte wird der Kletterrucksack zum optimalen Begleiter auf Klettersteigen, Hochtouren oder Ein- und Mehrtagestouren. Beim Gehen mit Stöcken kann man problemlos Durchschwingen, ohne an den Rucksack anzustoßen. Benötigt man die Stöcke nicht, können sie problemlos in den Materialschlaufen untergebracht werden. Der Kletterrucksack sitzt so hoch, dass man auch ohne ihn absetzen zu müssen, an sein Deckelfach kommt.

Der einzige Nachteil: beim „Kopf in den Nacken legen“ liegt der Kopf je nach Packhöhe und Helmeinsatz auf dem Rucksack leicht auf.

Ausrüstungstest im Weinberg

Weinberg und Outdoorkleidung

Ausrüstung testet man am besten in Aktion und draußen. Aufgrund der ganzjährigen Bewirtschaftung und wechselnden Wetterbedingungen bietet sich die Arbeit im Weinberg an. Denn die besondere Anforderungen an die Bekleidung decken sich mit den Anforderungen an Fels und Berg:

Die Schuhe sind insbesondere bei regennassem, taureichem Wetter gefordert:

Boreal Flyers Zustiegsschuh

Boreal Flyers Zustiegsschuh

  • Wasserundurchlässigkeit: bei Regen oder wenn sich in derZeilenmitte das betaute Gras tummelt.
  • selbstreinigendes Profil: um nicht völlig im regennassen, schmierigen Boden zu versinken und diesen kiloweise mit sich herumzutragen.
  • Knöchelschutz: zur Stabilisation des Fußgelenks gegen Umknicken auf dem teilweise unebenen, klumpigen, durchmulchten Boden.

Im Test: Bergstiefel „Lowa Wallis“ (Winter, Frühjahr), Zustiegsschuhe Boreal Flyers (Sommer, Herbst).

Die Hose sollte vor allem diese Eigenschaften aufweisen:

  • Fütterung und Windschutz im Winter/Frühjahr: da man einige Stunden in der Kälte verbringt und sonst auskühlt.
  • Beweglichkeit: bei Arbeiten, wie beispielsweise dem Ausbrechen oder der Weinlese, wechseln sich Hinknien und Aufstehen ab. Wichtig: Reissverschlüsse und Nähte, wie bei den abnehmbaren Hosenbeinen, reiben und stören dabei nur.
  • Schmutzunempfindlichkeit/Robustheit: beim Knien oder wenn man das Öl der Schere oder den Saft der Trauben auf die Hose bekommen sollte.

Im Test: Schöffel Windshield, z.T. in Kombination mit Funktionsunterwäsche (Winter, Frühjar), Wander- und   Kletterhosen

Die Oberbekleidung wird am meisten gefordert:

  • Zwiebelprinzip: Im Weinberg können die Wetterbedingungen sehr schnell wechseln von Schauern zu strahlendem Sonnenschein und plötzlich auftretendem Wind, so dass das Zwiebelprinzip unabdingbar ist. Wichtig: Abgestimmte Zusammenstellung der einzelnen Kleidungsschichten.
  • Regen- und Windfestigkeit: Plötzliche Regenschauer sowie die teilweise regennassen Blätter lassen einen ganz schön nass werden. Deshalb ist für die oberste Schicht die Regenfestigkeit von großer Bedeutung. Zudem sollte sie windfest sein, damit dieser den Körper nicht auskühlen kann. Dazu bieten sich Soft-Shell-Jacken optimal an, da sie diese beiden Eigenschaften perfekt verbinden. Optimal: hoher Kragen, verstellbarer Ärmelsaum, Kordelzug im Saum, verlängerte Rückenpartie
  • Atmungsaktivität: durch die Bewegung des Oberkörpers kommt man durchaus sehr ins Schwitzen. Da ist ein entsprechender Feuchtigskeitsabtransport enorm wichtig, um nicht krank zu werden.

    Haglöfs Frost II Q Jacket

    Haglöfs Frost II Q Jacket

  • Wärmen: Vor allem im Frühjahr und Herbst sollte eine wärmende, atmungsaktive Schicht tragen. Als Mid-Layer sind deshalb entsprechende Fleecejacken prädestiniert. Für ganz kalte Tage empfiehlt es sich zusätzlich Funktionswäsche zu tragen.
  • Beweglichkeit: beim Einstecken und Kürzen der Ranken muss man hoch über den Kopf greifen. Deshalb sind Zwickeleinsätze unter den Armen, die ein Hochrutschen der Jacke sowie die Blockierung der Arme vermindern sollen, unabdingbar.

Im Test: Lost Arrow Lady Soft Grid Hoody oder Icepeak, Haglöfs Frost II Q Jacket, T-Shirts von Black Diamond oder Edelrid

Kopf, Hals und Hände können folgendermaßen geschützt werden:

Arc´teryx Bird Head Toque
Arc´teryx Bird Head Toque

  • Kopfbedeckung: Hier tun es Stirnband oder Mütze. Sie sollten winddicht sein und möglichst gut wärmen, aber dennoch nicht die Hitze stauen. Ein Tuch im Sommer verhindert, dass einemständigdie Haare ins Gesicht fliegen.
  • Handschuhe: empfehlen sich bei Kälte und als Schutz vor Verletzungen (insbesondere beim Herausschne iden und -ziehen der Ruten im Winter). Wichtig: gute Isolation gegen Wasser und Wind, hohe Robustheit, Fingergefühl- und beweglichkeit
  • Schal/Tuch: darf die Körperwärme nicht stauen, sollte aber gegen Auskühlung schützen können. Hier bieten sich Fasern wie die von Thinsulate an.

Im Test: Arc´teryx Bird Head Toqe, Thinsulate, Baumwoll- oder Seidentuch

Frauenrucksack – wirklich sinnvoll oder nur für´s Design?

Diese Frage beantwortet sich sehr schnell, sobald man einen Frauenrucksack auf dem Rücken hat. Der Unterschied ist sofort spürbar. Probiert es aus!

Warum ein Frauenrucksack?

Frauen sind in ihrer Anatomie bekanntlich etwas anders ausgestattet als Männer. Dazu gehören (meist):

  • schmalere Schultern
  • Brustbereich
  • kürzerer Rücken
  • ausladendere Beckenknochen
  • schmale Taille
  • insgesamt kleinere Körpergröße

Damit ergeben sich für Frauen ganz andere Ansprüche an einen Rucksack. Diesen tragen die Hersteller beispielsweise  Rechnung durch eine kürzere Rückenplatte und eine ergonomische Anordnung von Brust- und Beckengurt. Dadurch erhöht sich der Tragekomfort um ein Vielfaches. Was das im Einzelnen bedeuten kann und wie das dann aussieht, beschreibt Euch der Test des Vaude Crystal Rock Frauenkletterrucksacks (Modell 2008).

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